Der Vorteil von Freeware Programmen
Der Vorteil von Freeware Programmen
Beim Installieren eines Programms, das auf CD erworben wurde oder aber im Internet kostenpflichtig heruntergeladen wurde, muss der Nutzer meist eine Nutzungslizenz eingeben, um die Software verwenden zu können. Genau hier entsteht der Unterschied zur Freeware. Diese kann nämlich frei verwendet werden, solange dies im privaten Bereich geschieht, und ist kostenlos verfügbar. Die Sparte an freien Programmen ist dabei sehr vielseitig. Mit am häufigsten genutzt werden Antivirus- oder Brennprogramme.
Vor- und Nachteile von Freeware
Aus qualitativer Sicht gibt es zwischen einer Freeware und einem kostenpflichtigen Programm keine nennenswerten Unterschiede. Der größte Vorteil der Freeware ist, dass sie kostenlos heruntergeladen und genutzt werden kann. Open Soure – Software bietet sogar die Möglichkeit, dass der Quellcode geöffnet und selbst bearbeitet werden kann. Der User ist in der Lage, die Software nach eigenen Vorlieben zu erweitern und seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen.
Nachteilig bei Freewares wirkt sich jedoch der fehlende Support aus, der häufig gar nicht oder nur unzureichend gegeben ist. Auch wird die kostenlose Software mitunter dazu benutzt, um Viren oder Trojaner in Umlauf zu bringen. Nutzer sollten deswegen lediglich von seriösen Seiten Programme laden.
Foxit PDF Reader und Filesharing mit Limewire
Ein Beispiel für ein Freeware-Programm ist der Foxit PDF Reader. Er stellt eine Alternative zu Adobe Reader dar, Benutzeroberfläche und Funktionen sind weitestgehend mit dem Original identisch. Übersichten können eingeblendet, auf gewünschte Seiten gesprungen, Texte gezoomt oder Textpassagen in der Zwischenablage gespeichert werden. Im Gegensatz zu Adobe Reader arbeitet der Foxit Reader jedoch schneller und benötigt keine Installation. Zudem können ganze PDF – Dateien mit wenigen Klicks in Textdokumente umgewandelt werden.
Zu den Freewares gehörte auch LimeWire, ein freier Client, der für das Gnutella-Netzwerk konzipiert wurde. Mit verschiedenen Suchfunktionen konnte sich der User gewünschte Dateien aus den Bereichen Bilder, Audio, Video, Dokumente oder Programme heraus suchen und downloaden. Da das Filesharing mit Limewire jedoch illegal war, wurde die Plattform im Jahre 2010 per gerichtlichen Beschluss verboten und umgehend gesperrt. Zwar kündigte die Firma an, eine neue Plattform zu gründen, die nun aktiv mit der Musikindustrie zusammen arbeiten wolle, der Erfolg dürfte allerdings wie beim Konkurrenten Napster bescheiden aussehen.